Berlin 16.10.2006. Die Berliner Firma 4Snewcom präsentiert iBlue®, die wahrscheinlich
kleinste und schönste Telefonanlage der Welt, und betätigt sich damit
als Förderer für den Bildungsstandort Ostdeutschland. iBlue® ist eine IP
Telekommunikationsanlage (IP PBX), welche als Software-Lösung für
Unternehmen auf einem eleganten Mac mini läuft. Der formschöne Computer
von Apple wird dafür extra in einer limitierten Sonderedition mit blauem
Gehäuse ausgeliefert.
Um den Mac mini als Telefonanlage zu benutzen, wird er einfach vor dem
Hochfahren mit einem mitgelieferten iPod shuffle verbunden. Der winzige
MP3-Player von Apple kann nämlich nicht nur Musik abspielen, sondern
dient auch als USB-Stick, von dem die Software geladen wird. "Wir haben
unsere komplette Telefonanlage darauf installiert", sagt Dr. Harry
Behrens, Gründer von 4S newcom. "Sie braucht so wenig Speicher, dass
immer noch genügend Platz für vier Stunden Musik auf dem kleinsten iPod
Shuffle bleibt." Selbstverständlich kann die IP PBX auch vom iPod
shuffle auf die Festplatte installiert werden.
Durch seinen Paketpreis von 2.999,00 Euro - inklusive Mac mini, iPod
Shuffle und fünf snom 300 IP-Telefonen der Firma snom technology AG -
ist iBlue® ein wahres Schnäppchen. "Herkömmliche Telefonanlagen kosten
zehnmal so viel", sagt Harry Behrens, "aber nur auf dem Gebrauchtmarkt,
sonst sind sie noch teurer". Genau wie solche professionellen Anlagen
kann iBlue® bis zu 250 angeschlossene Telefone bedienen, von denen
jederzeit 30 parallel telefonieren können. Zur Konfiguration gibt man
einfach die IP-Adresse des Mac mini in die Adresszeile seines
Internet-Browsers ein und schon kommt man auf die Web-Oberfläche der
Anlage. Dort können mit wenigen Klicks neue Telefone oder die
kostengünstige Internet-Telefonie eingerichtet werden.
51 Prozent der Einnahmen aus dem Verkauf der ersten 999 Anlagen stiftet
die 4S newcom GmbH dem VoIP Kompetenzzentrum der Technischen Universität
(TU) Dresden. "Wir sind ein ostdeutsches Unternehmen und investieren
deswegen hier in den Nachwuchs", sagt Harry Behrens. Die TU Dresden hat
sich in den vergangenen Jahren zu einem Kompetenzzentrum für Mobilfunk
und Internet-Telefonie entwickelt, von dem viele entscheidende Impulse
für diese Zukunftsbranchen ausgehen.